Charakterisierung

Im Gegensatz zur Vorlage für den Roman, Lessings Drama „Nathan der Weise“, erweitert die Autorin Mirjam Pressler den Personenkreis um einige neue Charaktere, die die Handlung beleben und dem Leser ein lebendiges Bild des Lebens in Jerusalem am Ende des 12. Jahrhunderts bieten. Nathans Bekannte, Freunde und Familienangehörige berichten aus ihrem und aus seinem Leben. Jedes Kapitel wird aus dem Blickwinkel einer anderen Figur erzählt. Nathan selbst kommt in der Erzählung nicht zu Wort.

Somit werden bei den Personencharakterisierungen nicht nur die (Haupt)figuren des Dramas, wie Nathan, Saladin, al-Hafi, Recha oder der Tempelritter, näher betrachtet, sondern auch die neuen Charaktere erörtert. Dazu zählen beispielsweise Geschem, der ein Waisenjunge ist und von Elijahu, einem Gehilfen Nathans, gerettet wird. Auch andere für die Handlung wichtige Figuren, wie Abu Hassan, Daja und Melek, finden ihren Platz in den Personencharakterisierungen.

Die Personencharakterisierungen, die ausführlich alle im Text auffindbaren Informationen zu jeder der Personen zusammentragen, werden durch die Steckbriefe ergänzt. Jede der Personen wird darin kurz mit ihrem Namen vorgestellt und es wird, wenn im Text angegeben, auch ihr Äußeres beschrieben. Darauf folgt eine kurze Beschreibung der Person, sodass man während der Lektüre schnell und übersichtlich nachschauen kann, wer die Figur ist und in welchem Verhältnis sie zu den anderen Handlungsträgern steht....

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