Zweiter Teil: Die grauen Herren

6. Kapitel: Die Rechnung ist falsch und geht doch auf

(S. 61-78)

Ort: Stadt in der Nähe des Amphitheaters

Personen: Herr Fusi, Agent Nr. XYQ/384/b, Bewohner der Stadt, Kinder

Zeit: An einem grauen Regentag, Zeit nach dem Besuch des grauen Herrn bei Fusi

Handlung: An einem grauen Regentag macht sich der Friseur Fusi Sorgen dahin gehend, dass sein ganzes Dasein nur mit Arbeit ausgefüllt ist und sich niemand mehr an ihn erinnern wird, wenn er einmal tot ist.

Diesen Moment nutzt ein Agent der Zeit-Spar-Kasse aus und besucht Herrn Fusi in seinem Laden. Dort täuscht er ihn mit einer großen Rechnung und veranlasst ihn dazu, ein Konto bei der Zeit-Spar-Kasse zu eröffnen. Nachdem er wieder fort ist, vergisst ihn Herr Fusi sofort.

Fusi beginnt aber, Zeit einzusparen, indem er zum Beispiel auf die Begegnung mit den von ihm geliebten Menschen verzichtet. Daraufhin lässt die Qualität seiner Arbeit nach, die er nun nicht mehr mag, und er hat ständig schlechte Laune. Auch andere Bewohner der Stadt beginnen mit dem Zeit-Sparen und leiden unter denselben Effekten.

Nach und nach beginnt sich auch das Bild der Stadt zu wandeln. Die alten Viertel werden abgerissen und die Häuser durch gleichförmige mehrstöckige Mietskasernen ersetzt, die effektiver als die alten Wohnstätten sind. Obwohl die Menschen durch ihre Einsparungen über mehr Geld verfügen, sind sie doch ständig missmutig und ihr Leben ist öde geworden. Am meisten leiden die Kinder darunter, da nun niemand mehr Zeit für sie hat.

7. Kapitel: Momo sucht ihre Freunde und wird von einem Feind besucht

(S. 79-107)

Ort: Amphitheater, Stadt

Personen: Momo, Gigi, Beppo, Paolo, Maria, Dedé, Massimo, Franco, weitere Kinder, Nicola, Nino, Liliana, Schreiner, Frauen, Bewohner der Stadt, Agent BLW/553/c

Zeit: Nicht genau definiert, Zeit nach dem Besuch des grauen Herrn bei Fusi; an einem besonders heißen Mittag

Handlung: Momo und ihren Freunden fällt auf, dass die Erwachsenen sie kaum noch im Amphitheater besuchen. Stattdessen kommen dort immer mehr Kinder zusammen, die teilweise auch sehr teures, aber nutzloses Spielzeug mitbringen. Dadurch entstehen auch Konflikte unter den Kindern. Sie erzählen eines Tages, dass ihre Eltern nun viel Geld, aber keine Zeit mehr haben. Ein kleines Mädchen ist darüber so traurig, dass es fortgehen möchte. Viele Kinder haben das Gefühl, dass ihre Eltern sie im Stich lassen und sind sehr traurig.

Momo beginnt, diejenigen Freunde wieder aufzusuchen, die sie seit Langem nicht mehr besucht haben. Alle haben nun viel zu tun und achten darauf, möglichst viel Geld zu verdienen. Doch manche erinnern sich nun wieder daran, dass sie früher Momo oft besucht haben und kommen von nun an wieder zu ihr. Damit durchkreuzt Momo die Pläne der grauen Herren.

Momo wird daher von einem ihrer Agenten besucht, der sie mit Puppen und passendem Spielzeug dazu verleiten will, nach seiner Anleitung zu spielen. Er ist der Ansicht, dass sie dann keine Freunde mehr braucht. Momo lehnt sein Angebot aber ab, da sie diese Puppe nicht liebhaben kann. Ebenso bewirkt ihre Anwesenheit, ...

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