Sprache und Stil

Michael Ende nutzt eine sehr dichte und poetische Sprache, um die Geschichte von Momo zu erzählen. Viele Adverbien und Adjektive tragen dazu bei, dass beim Leser vor seinem geistigen Auge ein sehr plastisches und differenziertes Bild der jeweiligen Situationen entsteht. Der Autor verfügt über ein umfangreiches Vokabular, verzichtet aber auf komplizierte und seltene Ausdrücke und Fremdwörter, damit der Text auch von jungen Menschen verstanden werden kann.

In einigen Szenen nutzt der Autor Aufzählungen, die ohne Konjunktionen aneinandergereiht werden, um ein besonders eindrucksvolles Bild zu erschaffen, wie hier zum Beispiel: „Er stellte seine bleigraue Aktentasche auf den Tisch vor dem Spiegel, hängte seinen runden steifen Hut an den Kleiderhaken, setzte sich auf den Rasierstuhl, nahm sein Notizbüchlein aus der Tasche und begann darin zu blättern, während er an seiner kleinen g...

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