Szenenzusammenfassung

Die Handlung von Euripides´ Tragödie „Medea“ setzt in dem Moment ein, in dem Medea erfahren hat, dass sich ihr Mann Iason von ihr und ihren beiden gemeinsamen Kindern abgewandt hat und Glauke, die Tochter des korinthischen Königs Kreon, heiraten will. Medea gerät in große Wut und droht alle mit gewalttätiger Rache. Sie ist keine normale Königstochter, sondern eine Priesterin und Zauberin. Sie ist sehr stolz und kann es nicht ertragen, dass ihr Ehemann sie für eine jüngere Frau verlassen will.

Der korinthische König weiß, dass Medea dann zu einer gefährlichen Frau werden kann, wenn sie verletzt wird. Er möchte sie deshalb sofort mit ihren beiden gemeinsamen Söhnen aus seinem Land verbannen, doch schafft sie mit List, von ihm zunächst eine Frist eingeräumt zu bekommen, um dann mit ihren Zauberkräften die zukünftige Braut und deren Vater aus Rache zu vernichten. Um das Geschlecht ihres Mannes Iason völlig zu zerstören, tötet sie auch die beiden gemeinsamen Söhne und flieht schließlich nach Athen.

Unsere gründlichen Szenenzusammenfassungen gehen auf die verschiedenen Elemente von Euripides´ Tragödie „Medea“ ein, die in Prologos, Parodos, fünf Epeisodia und Stasima sowie Exodos untergliedert ist. In kurzer, prägnanter und übersichtlicher Weise werden der Umfang, die auftretenden Personen, der Handlungsort und der Inhalt des jeweiligen Abschnitts dargestellt. Sie vermitteln dem Leser einen schnellen und informativen Überblick über den Ablauf der Handlung. Eine Inhaltsangabe, eine kurze Zusammenfassung und eine Figurenkonstellation verschaffen Dir des Weiteren eine gute Übersicht über Euripides´ berühmte Tragödie „Medea“.

Prologos (1-130)

Umfang: S. 10-19

Personen: Amme Medeas, Erzieher der Kinder, Medea

Ort: Vor und im Palast in Korinth

Handlung: Medeas Amme erzählt in einem Monolog die Vorgeschichte der Handlung und klagt über die Verwicklungen des Schicksals, die Iason und Medea nach dem Raub des Goldenen Vlieses in Kolchis auf ihrer Flucht bis nach Korinth geführt haben. Das Paar bekommt zwei Söhne, lebt sich aber im Laufe der Zeit auseinander.

Die Handlung setzt in dem Moment ein, als Medea erfahren hat, dass sich ihr Mann von ihr abgewandt hat und Glauke, die Tochter des korinthischen Königs Kreon, heiraten will. Sie ist über Iasons Entscheidung, sie zu verlassen, sehr unglücklich, gerät in Wut und Raserei und droht Glauke, Kreon und Iason mit brutaler Rache. 

Die Amme der Kinder hat Sorge, dass Medea aus Wut über die Situation ihren Worten tatsächlich Taten folgen lässt und auch ihren eigenen Söhnen und Glauke Gewalt antun wird. Der Erzieher der Kinder berichtet ihr, dass er heimlich belauscht hat, dass König Kreon Medea und ihre Kinder zudem des Landes verweisen will, da sie ihm und seiner Familie offen droht. Er befürchtet, dass diese Nachricht Medea zusätzlich in Wut versetzt. Die Amme bittet den Erzieher daher, die Kinder in Obhut zu nehmen und möglichst nicht in die Nähe d...

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