Die Argonautensage und das Goldene Vlies

Der Mythos der Argonautensage und des Goldenen Vlieses ist die Vorgeschichte der Handlung von Euripides „Medea“. In die Urform dieser Sage ist der Medea-Mythos integriert. Die Bezeichnung dieses Themenkomplexes der griechischen Mythologie geht auf den Namen des sagenumwobenen Schiffs „Argo“ von Iason und seinen Gefährten (den sogenannten Argonauten) zurück, die mit dem Schiff auszogen und Heldentaten vollbrachten. Auf dem Schiff befinden sich zusammen mit Iason die tapfersten Helden Griechenlands, wie zum Beispiel die Zwillinge Castor und Polydeukes, Herakles und Orpheus. 

Der Halbgott Pelias, Sohn von Poseidon und Tyro, hat unrechtmäßig die Herrschaft über Iolkos und ganz Thessalien an sich gerissen, die rechtmäßig seinem Neffen Iason zusteht. Er beauftragt ihn, in Kolchis das Goldene Vlies zu stehlen und verspricht, ihm nach seiner erfolgreichen Rückkehr den Thron zu überlassen. 

Der griechischen Mythologie nach ist das Goldene Vlies das Fell eines geflügelten goldenen Widders, der aus Dankbarkeit über eine Rettung aus der Not von Phrixos dem Gott Zeus geopfert wird. Kö...

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