Epoche

Unser detailliertes Dokument „Epoche“ zu Euripides Tragödie „Medea“ vermittelt eine Reihe von Hintergrundinformationen, welche ein besseres Verständnis des Werks gewährleisten. Es interessiert sich zunächst für die Entstehung und Überlieferung. Das Drama ist eines von circa 90 Stücken, die Euripides verfasst hat, heute aber sind nur noch 18 Tragödien sowie ein Satyrspiel überliefert erhalten geblieben. Das Drama wurde von Euripides 431 v. Chr. geschrieben und im Rahmen der Dionysien und des jährlichen Wettstreits in Athen, bei dem die besten Dramen ausgezeichnet wurden, aufgeführt. Der Text der Tragödie „Medea“ ist erst in mittelalterlichen Handschriften zu finden, die im Vergleich mit den alten Papyrus-Fragmenten des Textes teilweise große Unterschiede aufweisen. 

Die Handlung des Dramas bezieht sich auf den Urmythos um Iason, den Anführer der sagenumwobenen Argonauten, und Medea, die zauberkundige Königstochter aus Kolchis. Der zeitlich sehr kurze Ausschnitt eines Tages, der in der Tragödie dargestellt wird, greift auf eine sehr umfangreiche Vorgeschichte der Handlung zurück, in der Iason und Medea das Goldene Vlies von König Aietes stehlen und in Korinth Zuflucht finden.

Neben einer Verortung der Handlung in Bezug auf die Vorgeschichte und ihre Weiterführung im Aigeus-Mythos wird auf die Entstehung des Werkes von Euripides´ und den historischen Hintergrund eingegangen. Entstanden zwischen den Perserkriegen und dem Peloponnesischen Krieg im Zeitalter der Geburt der modernen Demokratie, spiegelt der Text Politik und Philosophie auf überaus spannende Weise wider. Abschließend werden die sehr wechselhafte und bis heute andauernde Rezeption und Adaption von Euripides Werk betrachtet.

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen