Struktur

„Homo Faber“ handelt von einer versehentlich eingegangenen sexuellen Beziehung zwischen Vater und Tochter. Sehr interessant ist, dass relativ früh offengelegt wird, dass Walter Faber im Begriff ist, unwissentlich eine sexuelle Beziehung zu seiner Tochter einzugehen. Weil der Protagonist rückblickend die Geschichte erzählt, gibt er im Laufe des Berichtes mehr Informationen frei, als er selbst während des vergangenen Handlungsverlaufs hatte. Beispielsweise berichtet Faber in einem Abschnitt noch darüber, wie er und Elisabeth sich langsam kennenlernten: „Einmal überrannte sie mich fast, um den Ball zu fangen. Ohne ein Wort der Entschuldigung. Das Mädchen sah mich gar nicht“, (S. 72). Dann, in einem separaten Abschnitt auf derselben Seite, kommentiert er das Geschehene: „Ich habe das Leben meines Kindes zerstört und kann es nicht wieder gutmachen. (…) ich konnte ja nicht ahnen, daß (sic) sie meine Tochter ist, (…)“. Der Leser und der gegenwärtige Walter Faber wiss...

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