Sprache

Die Sprache in „Homo faber“ ist relativ einfach zu verstehen, vor allem dadurch, dass sie modern und alltagsnahe ist, wie für den modernen Roman üblich. Es gibt allerdings einige Merkmale in der verwendeten Sprache, die sie anspruchsvoller werden lässt. Zunächst werden verschiedene Sprachen in diesem Roman verwendet. Deutsch ist die Hauptsprache, aber vor allem in Dialogen kommt es öfter vor, dass Englisch, Französisch oder Spanisch gesprochen werden. Diese Sätze werden nicht übersetzt, sie bleiben einfach stehen, z. B.:

Englisch: „Williams”, sagte ich, „I changed my mind.” „What’s the matter?” „Well, I changed my mind “, (S. 104).

Französisch: „Voilà“, rief er, „les traces d’une Nash!“ (…) „Mais regardez“, rief er, „sans blague“, (S. 52).

Spanisch: „Nuestro Señor ha muerto -“, (S. 55).

Daher sind Grundkenntnisse in diesen drei Sprachen erforderlich, um alle Dialoge ohne Weiteres zu verstehen.

In der Wortwahl fallen weitere Besonderheiten auf:

Teilweise werden Fremdwörter oder Fachbegriffe im Roman verwendet, so z. B. die lateinisch-stämmige „Gravitation“ (S. 24), der griechische „Pneu“ (S. 26), die durch eine Abkürzung benannte „DC-7“ (S. 27), die spanische „Zopilote“ (S. 53) oder der vom Latein abgeleitete „Proletarier“ (S. 140). Um diese Begriffe ohne Weiteres verstehen zu können, ist eine gute Allgemeinbildung nötig. Besonders fällt auch die Verwendung von Anglizismen auf, die stilistisch zu dem Umstand passt, dass die Hauptfigur in New York wohnt. Auf dem Schiff nach Paris schläft Faber in einem „cabin-class-Bett“ (S. 60), und im Flugzeug gibt es „Juice“ und „Lunch“(S. 19).

Zusätzlich ist auch geografisches Wissen hilfreich beim Lesen von „Homo faber“. Schließlich ist der Protagonist hier ständig auf Reisen durch verschiedene Länder und Städte, vor allem in Mexiko („Palenque“, S. 35, ...

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