Einleitung

Eine eindeutig erkennbare Einleitung hat der Roman „Homo faber“ nicht. Jedoch könnte man eine Zäsur an der Stelle vermuten, an der das Flugzeug abhebt und die Reise beginnt, auf die Walter Faber, Hauptfigur und Icherzähler der Geschichte, sich begibt (S. 7). Denn auf dieser Reise sollen sich all die wichtigen, lebensentscheidenden Dinge abspielen, die den Protagonisten aus seiner Routine reißen. Bis zu diesem Punkt ist der Text nur eine Zustandsbeschreibung, aber es gibt noch keine richtige Handlung. Das lässt sich auch daran erkennen, dass sowohl der „junge Deutsche“ als auch alle anderen einfach nichts tun, und dies explizit benannt wird, weil es dem Erzähler auffällt.

In diesem ersten Abschnitt werden bereits vier Personen eingeführt. Man bekommt Informationen dazu, wo der Erzähler sich zu welcher Tageszeit befindet, dass er im Begriff ist, eine Flugreise anzutreten, und wer sich neben ihn setzt. Auch über den Gemütszustand des Protagonisten erfährt man etwas. Faber ist nervös, sehr müde und im Begriff, zu schlafen. Der Sitznachbar, der junge Deutsche, wird etwas genauer in seinem Verhalten und Aussehen b...

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