Farbsymbolik

Am Anfang des Stückes weißelt Barblin das Haus ihres Vaters. Sie und alle anderen Mädchen, die das tun, werden vom Soldaten als „Jungfraun” (S. 8) bezeichnet. Damit steht Barblin für Reinheit. Sie will den Schmutz des Hauses mit weißer Farbe übertünchen. Dieser Schmutz, der sich als Schuld herausstellt, soll mit der weißen Farbe verdeckt werden. Zum einen besteht diese Schuld in der Lüge des Vaters, zum anderen soll die weiße Farbe die Andorraner gegen die Schwarzen absetzen.

Die Farbe Weiß wird auch im Zusammenhang mit der Kirche verwendet. Der Soldat stellt schon im ersten Bild fest, dass die Kirche „nicht so weiß [ist], wie sie tut”, (S. 9). Er verweist damit auf die spätere gescheiterte Seelsorge des Paters. Außerdem weisen die Anspielungen des Soldaten darauf hin, dass eine Katastrophe bevorsteht („Wenn bloß kein Platzregen kommt über Nacht”, S. 9)....

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