Kriminalroman

Definition

Die Gattung des Kriminalromans entwickelte sich ebenso wie der psychologische Roman im 19. Jahrhundert. Dort galt er als triviale und wenig anspruchsvolle Literatur, die ihre Leser vor allem unterhalten sollte. In der Gegenwartsliteratur erfreut sich der Krimi in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit und umfasst heute einen großen Anteil der Buchveröffentlichungen.

Der Kriminalroman beschreibt ein Verbrechen, welches sich meistens zu Beginn der Geschichte ereignet oder schon in der Vergangenheit passiert ist. Der Schwerpunkt der Krimihandlung liegt dann auf der Aufklärung der Tat und der Ermittlung des Täters. Die dunkle Seite des Mondes enthält einige wichtige Aspekte der Krimiliteratur.

Verbrechen ohne Aufklärung

Der Roman ist spannend und besitzt die Hauptelemente des Krimis, wie Täter, Opfer, Ermittler, Motiv, Indizien sowie am Ende die Verhaftung des Täters. Allerdings gibt es zwei Figuren, welche die Täterrolle ausfüllen, nämlich Urs Blank und Pius Ott. Urs Blank begeht mehrere Verbrechen unter den Nachwirkungen des Pilztrips.

Daher ist er nicht oder zumindest nur eingeschränkt schuldfähig und seine Straftaten werden (mit Ausnahme des Brandes auf dem Fichtenhof) auch nicht strafrechtlich verfolgt. Zuerst provoziert Urs Blank einen Autounfall, bei dem durch sein Verschulden zwei Menschen ums Leben kommen (S. 101, 103).

Außerdem tötet er einen jungen Junkie, indem er ihn mit dem Auto überfährt (S. 132, 134) und stößt den Jäger Lorenzo...

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