Erzähltechnik

Die Novelle ist einheitlich aus der Sicht eines Icherzählers geschrieben. Er ist kein auktorialer Erzähler, sondern er gibt nur Informationen über das, was er erlebt hat, und seine Ansichten dazu weiter.

Eine wichtige Figur der Handlung ist der Erzähler nie. Er „handelt“ auch nicht besonders aktiv. Dies kommt buchstäblich in der Beschreibung seines Verhaltens zum Ausdruck: In der Episode am Strand, als die nackte Tochter der Erzählerfamilie Empörung unter den italienischen Urlaubern auslöst, reagiert die Familie beispielsweise so: „Wir taten unser Bestes, diese Suade mit nachdenklichem Kopfnicken anzuhören“ (S. 27).

In der Erzähltechnik spiegelt sich die passive Zeugenrolle wider: Während die Figuren um die Familie in wörtlicher Rede sprechen, wird das, was der Erzähler sagt, nur indirekt wiedergegeben. Er kommt sozusagen nicht „zu Wort“. Selbst, wenn einmal nacherzählt wird, was er geäußert hat, so ist nicht klar, ob sich hier der Vater, also der Erzähler, oder die Mutter äußert: „Staunen und großer Beifall. Die Kinder waren überwältigt. Wie er das gemacht habe, wollten sie wissen. Wir bedeuteten sie, da...

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