Der Erzähler

In „Mario und der Zauberer“ schildert der Icherzähler seine Erlebnisse aus einem Sommerurlaub, der in der Vergangenheit stattgefunden hat. Die Erlebnisse werden vom ersten Satz an als seine persönlichen Erinnerungen präsentiert: „Die Erinnerung an Torre di Venere ist atmosphärisch unangenehm“ (S. 9).

Die Geschichte ist inspiriert von den realen Erlebnissen Thomas Manns, der mit seiner Familie tatsächlich in den zwanziger Jahren Urlaub in Italien machte und Ähnliches wie der Icherzähler erlebte. Auch die Begegnung mit dem Zauberer aus der Geschichte ist keine reine Fiktion. Trotzdem ist die Geschichte fiktiv. Der Ort der Handlung existiert nicht unter diesem Namen, und der Icherzähler stellt weder sich selbst noch seine Familie namentlich vor.

Der Icherzähler ist häufig der Protagonist von Geschichten, doch das trifft nicht für „Mario und der Zauberer“ zu. Hier steht der Zauberer im Mittelpunkt des Geschehens, und Mario hat, obwohl sein Teil der Geschichte eher kurz gehalten ist, die Rolle eines seltsamen Helden. Der Erzähler hingegen nimmt eine beobachtende Haltung ein.

Zu Beginn, im ersten Teil der Erzählung, ist er noch Teil des Geschehens. Er beschreibt die Erlebnisse, die ihn und seine Familie betroffen haben. Als Tourist wird er und seine Fa...

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