Charakterisierung Kowalski

Stärke und Schwäche

Kowalski war vor dem Krieg Friseur. Er und Jakob Heym kennen sich „vierzig Jahre[]“ (S.109)  und sind „alte Freunde“ (ebd.). Sie sind beide „zusammen zur Schule gegangen“ (S.38). Er hat „dürre[] Backen“ (S.40), ist klein („Beide [Jakob und Kowalski, Anm. d. Red.] sind keine Riesen […]“, S.38) und „geschwätzig“ (ebd.) und denkt von sich selbst, er sei ein schlauer Fuchs, „dabei kann sein Gesicht nichts verbergen“ (ebd.). Er trägt seine Gedanken und seine Seele im Gesicht, denn jeder scheint immer schon zu wissen, was er sagen will. Und wenn er dann etwas sagt, dann sind „[s]eine Worte […] immer nur die Bestätigung für längst gehegte Vermutungen, wenn man ihn ein kleines bißchen kennt“ (ebd.). Da er so leicht zu durchschauen ist, kennt jeder auf dem Bahnhof ihn „ein kleines bißchen“ (ebd.).

Kowalski ist sehr hartnäckig, wenn er etwas wissen will: „Wenn Kowalski  was weiß, dann wird er nicht lockerlassen, er kann einen bis aufs Blut quälen“ (S.41). Das zeigt sich auch daran, dass er, als er mit Jakob auf dem Güterbahnhof arbeitet, gerne neue Informationen haben will, aber „er schweigt nicht, er beherrscht sich“ (S.72), Jakob nicht sofort mit Fragen zu ...

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