Hiobsbotschaft

Unter einer „Hiobsbotschaft“ (auch „Hiobspost“) versteht man in Anlehnung an die biblische Geschichte von Ijob eine sehr schlechte Nachricht von einem Unglück. In der biblischen Geschichte wurden diese Nachrichten stets von einem Boten (Knecht Ijobs) überbracht, daher werden Unglücks- oder Schreckensnachrichten in der Umgangssprache heute so bezeichnet.

Der Roman enthält vier Hiobsbotschaften, die den Verlauf der Handlung bestimmen:

1) Die erfolgreiche Musterung von Jonas und Schemarjah

Als die beiden jungen Männer zurückkehren und ihren Eltern die Nachricht überbringen, dass sie beide als tauglich eingestuft worden sind, ist vor allem die Mutter schwer von dieser Nachricht schockiert und reagiert verzweifelt und wütend (S. 35-38). Nachdem sie viel gebetet hat, ergreift sie die Initiative und rettet zumindest einen ihrer Söhne vor dem Militärdienst mit ihren Ersparnissen. Einige Jahre später kann daher Sam seine Familie nach Amerika einladen.

2) Information, dass Mirjam mit einem Kosaken

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