Die Ernährungsvorschriften

Die Tora erteilt den Gläubigen strenge Ernährungsvorschriften, die unbedingt eingehalten werden müssen. Dadurch werden selbst die Zubereitung und der Verzehr von Essen zu einem Dienst für Gott. Die jüdischen Speisegesetze heißen „Kaschrut“, was soviel wie „rituelle Unbedenklichkeit“ bedeutet. Sie differenzieren zwischen koscheren Lebensmitteln, deren Verzehr erlaubt ist, und nicht koscheren Lebensmitteln (auch: „treife“ Lebensmittel in Bezug auf Fleisch und Meerestiere), die nicht gegessen werden dürfen.

Weiterhin unterscheidet man fleischige, milchige und neutrale Lebensmittel voneinander. Fleischige und milchige Lebensmittel dürfen nicht gleichzeitig verzehrt werden, ebenso ist der Genuss von Blut verboten. Mendel erwähnt den gleichzeitigen Verzehr von Milch und Fleisch als einen Ablehnungsgrund für die Übergabe Menuchims an ein Hospital: „Soll er unter russischen Kindern aufwachsen? Kein heiliges Wort hören? Milch und Fleisch essen und Hühner auf Butter gebraten, wie man sie im Spital bekommt?“ (S. 12-13)....

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