Rezeption und Kritik

Als das Buch 1930 erschien, wurde es noch im selben Jahr ein Erfolg für den Autor. Da die Bücher der ersten Auflage schnell verkauft wurden, wurde die Gesamtauflage auf 30 000 Exemplare erhöht.

Die Rezeption in Deutschland war positiv, viele Kritiker äußerten sich in vorteilhafter Weise zu diesem Werk. Der Kritiker Stefan Zweig hob die „große, gebändigte Einfachheit“ hervor und die die über sich hinausweisende Bedeutung der Geschichte hervor, die es jedermann erlaube, sich in die dargestellten Personen hineinzuversetzen.

Allerdings wurde der Aufbau durchaus kritisiert, besonders das Ende. Viele empfanden die wundersame Heilung und das plötzliche Auftauchen Menuchims als zu unrealistisch. Man warf Roth vor, dass er kein gutes Ende für seine Handlung habe finden können und nur so seine Erzählung überhaupt habe abschließen können. Viele sahen in seinem Werk eine moderne religiöse Geschichte, deren Charakter durch das wundersame Ende verstärkt wird....

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