Menuchim

Menuchim ist das vierte Kind Mendels. Noch ein Jahr nach seiner Geburt trinkt er an der Brust seiner Mutter (S. 11) und auch sonst ist er ein unterentwickeltes Kind. Im dreizehnten Monat beginnt er, „Grimassen zu schneiden und wie ein Tier zu stöhnen, in jagender Hast zu atmen und auf eine noch nie dagewesene Art zu keuchen“ (S. 11). Sonst kann er nur „lächerliche Laute“ (S. 11) stammeln. Zudem hat er einen Kopf, der „schwer wie ein Kürbis an seinem dünnen Hals“ (S. 11) hängt. Seine Stirn ist stark zerfurcht. Menuchim hat missgebildete Beine, die er nicht benutzen kann und die viel zu dünn sind.

Menuchim leidet wie seine Mutter unter schweren Anfällen, die sich im weiteren Verlauf als Epilepsie herausstellen. Dies ist eine Krankheit, bei der ein Betroffener von spontanen Krampfanfällen heimgesucht wird, die durch eine Fehlfunktion im Gehirn verursacht werden. Dabei leidet der Kranke im fortgeschrittenen Stad...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen