Krebskrankheit und Außenseitertum

Hazels Diagnose

Die Diagnose Krebs erhält Hazel im Alter von 13 Jahren. Sie erfährt, dass sie an einem unheilbaren Schilddrüsenkrebs im Stadium IV mit Metastasen in der Lunge (S. 18) erkrankt ist. Sie wird operiert, bestrahlt und mit Chemotherapie behandelt. Doch die Metastasen kommen zurück. Sie ist inzwischen vierzehn Jahre alt, als sich Wasser in der Lunge sammelt. Ihre Ärztin schafft es, etwas Wasser aus der Lunge abzupumpen, sodass die Antibiotika wirken können. Danach wird das fiktive Medikament Phalanxifor an ihr getestet, dass bei Hazel wie durch ein Wunder wirkt. 

 Da ihre Lunge trotzdem stark angeschlagen ist, ist sie ständig auf eine Sauerstoffflasche und die tägliche Einnahme des Phalanxifors angewiesen. Sie lebt nun seit 18 Monaten mit minimalem Metastasenwachstum, ist sich aber der Tatsache bewusst, dass ihr das Medikament nur ein wenig mehr Zeit schenkt. Die Ich-Erzählerin vermittelt im Roman einen Einblick dahinein, wie es ist, mit dem Krebs bzw. einer Krebsdiagnose zu leben, und wie eine Krebserkrankung das Milieu und die Reaktionen des Umfelds verändern kann. Anhand einiger Beispiele wird nachfolgend ihr Außenseitertum geschildert.

Hazels Einsamkeit

Hazel äußert zu Beginn des Romans, dass die Menschen in ihrer Umgebung sie nie wieder unbefangen und normal behandeln werden. Sie werden immer, wenn sie ihr begegnen, im Kopf haben, dass sie sterbenskrank ist, und sie dementsprechend vorsichtig behandeln. Als sie ihr Treffen mit ihrer Freundin Kaitlyn beschreibt, bedauert sie, dass sich ihre Gespräche nicht mehr natürlich anfühlen. Dabei schwingt eine tiefe Sehnsucht danach mit, normale Freundschaften zu haben un...

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