Hazels und Gus' Lebenswillen

Anhand einiger Beispiele aus dem Text werden Hazels und Gus’ Lebenswillen veranschaulicht:

Lieblingsbuch als Stütze

Hazels Lieblingsbuch „Ein herrschaftliches Leiden“ des fiktiven Autors Peter Van Houten (S. 41, 57) hat eine besondere Bedeutung in ihrem Leben. Es stellt eine große Stütze für sie dar, da das Werk die Sorgen, die sie in ihrem eigenen Alltag aufgrund ihrer unheilbaren Krankheit verspürt, widerspiegelt. Die Geschichte, in welcher die krebskranke Hauptfigur Anna stirbt, erhält auch für Augustus eine große Bedeutung (S. 183). Auch Augustus ist sofort von dem Krebsroman begeistert, welcher, so Augustus, Hazel und ihn auch sozusagen zusammengeführt hat (S. 197). 

Das Buch wird zum Antrieb für beide, gemeinsam nach Amsterdam zu fliegen und herauszufinden, wie es nach dem Ende des Romans mit den Figuren weitergeht. Diese Hoffnung verleiht Hazel Lebenswillen, zumindest bis zur Reise durchzuhalten. Sie bittet ihre Lunge, noch so lange mitzumachen: „Wenn ich nur noch diese zwei Wochen am Leben blieb, würde ich die ungeschriebenen Geheimnisse von Annas Mutter und dem Tulpenholländer erfahren. Ich sah meinen Brustkorb unter dem T-Shirt an. ‚Halt bloß durch‘, ermahnte ich meine Lunge“ (S. 139).

Später in der Geschichte spricht Hazels Vater sich in einem Gespräch mit Hazel über ihr Lieblingsbuch gegen Resignation aus: „‚Außerdem war es so hoffnungslos‘, sagte er ‚Ein bisschen pessimistisch.‘ ‚Wenn du mit pessimistisch ehrlich meinst, ...

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