Hazel und ihre Eltern

Angst und Kummer

Die krebskranke Hazel weiß nicht, wie lange sie noch leben wird, aber sie weiß, dass sie aufgrund ihrer Krebskrankheit früh sterben wird bzw. jederzeit sterben kann. Somit ist das Leben mit ihr unberechenbar und davon geprägt, dass der frühe Tod immer als Gedanke im Hinterkopf ist. 

Dies wird schon zu Beginn deutlich, als Hazel von ihrem Lieblingsbuch „Ein herrschaftliches Leiden“ spricht. Hazel ist besessen davon zu erfahren, was mit den anderen Figuren im Buch passiert, nachdem die Hauptfigur Anna gestorben ist und das Buch mitten im Satz aufhört. Besonders wichtig ist ihr zu erfahren, was aus Annas Mutter wird (S. 58-59). Später wird klar, dass sie dies deshalb unbedingt wissen will, weil sie sich Sorgen um ihre eigenen Eltern und die Menschen macht, die sie zurücklassen wird. 

Ihre Eltern versichern ihr, dass sie dankbar sind, sie zu haben, und dass sie ihnen auch viel Freude bereitet. Aber für das feinfühlige Mädchen überwiegt das Gefühl, ihnen Leid zuzufügen. So sieht Hazel ihren Vater beim Krebstreffen, bei dem die Ärzte über ihren Gesundheitszustand beraten, weinen und denkt: „Ich hasste es, ihm wehzutun. Meistens konnte ich es verdrängen, aber die unerbittliche Wahrheit war die: Sie waren vielleicht froh, dass sie mich hatten, aber ich war trotzdem der einzige Grund für all ihren Kummer“ (S. 127).

Die liebe und fürsorgliche Mutter

Eine bestimmte Vorstellung hat sich dabei in Hazel...

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