Der Wunsch nach einem sinnvollen und bedeutsamen Leben

Augustus‘ Drang, ein Held zu werden

Bei seinem ersten Besuch in der Selbsthilfegruppe äußert Augustus Angst vor dem Vergessenwerden (S. 18). Er befürchtet, dass nach seinem Tod niemand oder nur sehr wenige Menschen an ihn denken und sich an ihn erinnern werden. Sobald diese Menschen sterben werden, wird er vergessen werden und es wird sein, als wäre er nie auf der Welt gewesen. Hazel entgegnet ihm, dass er sich damit abfinden müsse, da es nicht zu ändern sei. 

Trotzdem beschäftigt diese Frage nach dem Vergessen Augustus weiterhin. Gut einen Monat später auf dem Weg nach Amsterdam erzählt er Hazel, dass er sich mit der Frage beschäftigt hat, wie das Verhältnis von Lebenden und Gestorbenen ist. So wollte er unbedingt herausfinden, ob es genug Lebende gibt, um sich an alle Gestorbenen zu erinnern (S. 163). 

Am gleichen Tag verknüpft er beim gemeinsamen Essen im Restaurant seine Angst vor dem Vergessen mit seiner Intention, etwas Heldenhaftes zu tun, wodurch er den Menschen in der Erinnerung bleiben würde: „Wenn man sein Leben schon nicht einem höheren Zweck gew...

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