Merkmale der Jugendliteratur im Werk

Themen und Sprache

Typisch für Jugendromane ist die Verhandlung von Themen, die Jugendliche beschäftigen, die aus der Perspektive einer Jugendlichen oder eines Jugendlichen beschrieben werden, zum Beispiel das Erwachsenwerden, die Freundschaft und natürlich die erste Liebe. Oft werden Fragen nach dem eigenen Platz in der Welt, danach, wer man ist und wer man sein will, was man vom Leben will, wie man die Welt sieht, behandelt. Die Werke beschäftigen sich aber auch mit ernsten Motiven, wie Krankheit, Tod und Verlust. Oft sind sie durch eine spezielle Jugendsprache charakterisiert (siehe dazu Analyse Jugendsprache“).

John Greens Jugendroman befasst sich mit diesen Problematiken, wie der Autor November 2012 in einem Interview erklärt: „Jugendliche erleben nicht nur den ersten Kuss, die erste Liebe, den ersten Sex, sie erleben auch den ersten Tod, den ersten Verlust, und es ist eine große Rohheit und Direktheit in dieser Erfahrung“ Quelle. Die tragische Handlung fokussiert sich vor allem auf die Geschichte von zwei an verschiedenen Krebsformen erkrankten amerikanischen Jugendlichen. Die Ich-Erzählerin, die 16-jährige Hazel, berichtet davon, wie sie mit ihrer Krebserkrankung umgeht, welche Erfahrungen sie mit ihrer Umwelt sammelt, wie sie ihre erste Liebe mit dem 17-jährigen Augustus erlebt und wie sie den schmerzlichen Verlust ihres Geliebten erfahren und verkraften muss.

Freundschaft

Bei Hazel wird im Alter von dreizehn Jahren ein unheilbarer Krebs diagnostiziert (31) und seitdem ist ihr Leben von ihrer Krebserkrankung bestimmt, indem sie starke Schmerzen verspürt, mit denen sie dauerhaft leben muss (54). Seit drei Jahren geht sie nicht mehr in die Schule, ist isoliert und einsam. Ihre besten Freunde sind ihre Eltern. Ihre Mutter ist der Meinung, Hazel leide unter einer Depression, weil sie sich hauptsächlich zu Hause aufhält, liest oder America‘s Next Top Model im Fernsehen sieht und weil sie sich zwangsläufig mit Gedanken an den Tod beschäftigt, da sie weiß, dass sie früh sterben wird (z.B. 9-13, 132, 177, 184): „‚Ich bin … ich bin … Ich bin eine Zeitbombe, Mom. […] Und ich kann kein normaler Teenager sein, weil ich eine Bombe bin‘“ (110-111).

Hazel beschr...

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