Hazel Grace Lancaster

Diagnose und Operation

Hazel ist 16 Jahre alt und lebt als Einzelkind mit ihren Eltern in Indianapolis/ Indiana USA. Sie leidet seit drei Jahren an Schilddrüsenkrebs im Stadium IV mit Metastasen in der Lunge (S. 18). Für diese Form des Krebses gibt es kaum Hoffnung auf Heilung. Die Diagnose bekommt sie im Alter von 13 Jahren, drei Monate nach ihrer ersten Periode (S. 31): „So in etwa: Herzlichen Glückwunsch! Du bist eine Frau. Und jetzt stirb. Der Krebs sei unheilbar, sagte man uns“ (S. 31).

Hazel wird kurze Zeit später einer „radikalen Neck-Dissection“ unterzogen. In deren Rahmen soll der Tumor im Kopf-Hals-Bereich (Deutsch: Halspräparation) entfernt werden, indem alle Lymphknoten des Halses ausgeräumt werden. Auf diese Weise werden Metastasen, also Streuungen des Tumors, entfernt, um eine weitere Streuung des Krebses zu verhindern. Später wird Hazel bestrahlt und bekommt eine Chemotherapie.

Chemo und Phalanxifor

Nach der OP durchlebt sie eine tumorfreie Periode, bis dieser wieder anfängt zu wachsen. In ihrer Lunge sammelt sich Wasser: „Ich sah ziemlich tot aus - Hände und Füße aufgeblasen; die Haut rissig; die Lippen ständig blau“ (S. 31). Da ihr Zustand immer schlechter wird, beschließt ihre Onkologin Dr. Maria, das Medikament Phalanxifor an ihr zu testen. Es wirkt in der Weise, dass die Metastasen in den nächsten 18 Monaten kaum gewachsen sind: „Meine Lunge ist zwar noch eine Scheißlunge, aber mithilfe der Sauerstoffflasche und einer täglichen Dosis Phalanxifor könnte sie möglicherweise auf unbestimmte Zeit so weitermachen“ (S. 33).

Wegen der Chemotherapie und dem neuem Medikament Phalanxifor hat Hazel aufgeblasene Backen und geschwollene Fesseln (S.15). Sie hat deshalb einen Bubikopf-Haarschnitt, weil sie vorher eine Glatze wegen der Chemotherapie hatte. Sie muss immer eine Sauerstoffflasche mit sich führen, weil sie sonst nicht genügend Luft bekommt. Nachts bekommt sie Luft über einen großen Sauerstoffkonzentrator, den sie Philip nennt. „Es tat weh, mich ständig zwingen zu müssen, die reißende, schürfende, umstülpende Qual der Sauerstoffunterversorgung als unabdingbar zu akzeptieren“ (S. 54).

Depression und Lesen

Hazel wird depressiv, verlässt kaum noch das Haus, isst kaum etwas. Sie verbringt die meiste Zeit im Bett: „In jeder Krebs-Broschüre oder Website oder Infoseite zu dem Thema werden Depressionen als Nebenwirkung von Krebs genannt. Doch in Wirklichkeit sind Depressionen keine Nebenwirkungen von Krebs. Depressionen sind eine Nebenwirkung des Sterbens“ (S. 9). 

Hazels Lieblingsbeschäftigung besteht darin, immer wieder den Krebsroman Ein herrschaftliches Leiden von dem Schriftsteller Peter Van Houten zu lesen und über den Tod nachzudenken (S. 9). Sein Roman ist...

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