Erzählform

Die Ich- Erzählerin

John Greens in Englisch verfasster Roman Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist von Sophie Zeitz übersetzt worden. Die gesamte Geschichte wird von der Hauptfigur der 16-jährigen Hazel rückblickend in der Vergangenheitsform (Präteritum) erzählt. Sie ist eine homodiegetische Erzählerin, weil sie Teil der Handlung ist. Der Autor hat einen einfachen Satzbau verwendet und nutzt auch die wörtliche Rede, so wirkt die Geschichte lebendiger und leicht verständlich.

Hazel berichtet von ihrem Alltag, ihren Gedanken, ihrem Milieu aus ihrer Perspektive in der Ich-Form, wie zum Beispiel: „Ich hatte mir einen Tag Augustus-frei genommen, weil es mir selbst nicht so gut ging: nichts Besonderes, ich war einfach nur erschöpft. Es war ein fauler Tag gewesen, und als Augustus um kurz nach fünf anrief, hing ich schon am BiPAP, das ich mit ins Wohnzimmer geschleppt hatte, um mit meinen Eltern fernzusehen“ (S. 270). Damit können die Rezipient*innen zum Beispiel erfahren, worüber sie sich Sorgen macht, wie ihre Gefühle für ihre Eltern und Augustus sind, wie sie die Welt sieht und wie sie mit dem Wissen umgeht, jung sterben zu müssen.

Die Ich-Erzählerin berichtet über die handelnden Personen in der dritten Person meistens in einem parataktischen Stil, wie hier zum Beispiel: „Der zwölfjährige Michael war ...

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