Szenenzusammenfassung

Die Umsetzung eines antiken Mythos in schriftliche Form schien, auch für ein Genie wie Goethe, nicht so einfach zu sein. Goethes klassisches Versdrama von 1787 ist doch sprachlich und stilistisch besonders wohl formuliert. In der Szenenübersicht haben wir für Euch alle Aufzüge von Goethes „Iphigenie auf Tauris“ verständlich zusammengefasst.

Dabei haben wir versucht, alle Auftritte einzeln kurz zu beschreiben und die wichtigsten Ereignisse und Personen zu nennen. Da es aufgrund der künstlerischen Sprache des Stücks oft schwer ist, die Geschehnisse auf Anhieb richtig zu verstehen, hilft Euch dieses Dokument, den Überblick darüber zu behalten, was in dem einzelnen Auftritt gerade geschieht.

Auch wenn es darum geht, bestimmte Szenen zu analysieren, ist eine kurze Zusammenfassung der Handlung nützlich und kann als Grundlage für weitere Arbeiten mit einer Textstelle dienen. Die sorgfältig formulierten Zusammenfassungen der einzelnen Auftritte bildet die Grundlage für genauere Untersuchungen des Stückes.

1. Aufzug: 1. Auftritt

Ort: Hain vor Dianes Tempel

Figuren: Iphigenie

Inhalt: Monolog von Iphigenie. Sie fühlt sich an ihrem Aufenthaltsort Tauris fremd. Sie  ist dort  auf Anweisung der Göttin Diane.

Iphigenies wahre Heimat ist Griechenland, wo  sich  auch ihre Familie befindet. Sie wünscht sich, zu dieser zurückzukehren.

1. Aufzug: 2. Auftritt

Ort: Hain vor Dianes Tempel

Figuren: Iphigenie, Arkas

Inhalt: Arkas, der Vertraute des Königs Thoas, kündigt  an, dass der König bald von seinem Feldzug zurückkehrt. Arkas weist auf Iphigenies Reserviertheit hin; daraufhin offenbart ihm Iphigenie ihren Zwiespalt: Einerseits sehnt sie sich nach ihrer Heimat, andererseits fühlt sie sich verpflichtet, auf Tauris zu bleiben. Arkas erwidert, Iphigenie solle dankbar sein, und verweist auf die Veränderung in Thoas Verhalten hin. Dieser ist wesentlich sanfter geworden und bringt den Göttern keine Menschenopfer mehr da, seitdem die Priesterin auf der Insel ist.

Außerdem kündigt Arkas an, dass Thoas mit Iphigenie sprechen wird, und fordert sie auf, ihre Antwort mit Bedacht zu wählen. Thoas wird um sie werben. Iphigenie ist damit nicht glücklich.

Es kommt zur Sprache, dass Iphigenie aus Scham nicht über ihre Herkunft sprechen möchte. Thoas scheint dies bemerkt zu haben, was ihn  gegenüber Iphigenie mit Ärger erfüllt. Diese fürchtet nun die Konsequenzen ihres Verhaltens. Dennoch nimmt sich Iphigenie vor, dem Rat von Arkas, so gut es geht, zu folgen, wenn es zum Gespräch mit Th...

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