Rezeption

Nach dem Tag der Uraufführung des Stücks im April 1779 schrieb Goethe den kurzen Vermerk „Iph. gespielt. gar gute Würckung davon besonders auf reine Menschen“, Quelle, in sein Tagebuch. Die Aufführung war gut beim ausgewählten Publikum angekommen. Weiter äußerten sich u. a. Lavater, Bodmer und Iffland. Alle thematisierten in ihren Rückmeldungen vor allem den antiken Sagenstoff, den Goethe verarbeitet hat, und in diesem Zusammenhang auch seine sprachliche Gestaltung des Stoffes. Sie lobten ihn in der Umsetzung.

Dennoch gab es auch kritische Stimmen. So kritisierte Friedrich Heinrich Jacobi 1780, also vor der Veröffentlichung des Dramas in Versform, dass Goethes „Iphigenie auf Tauris“ im Gegensatz zu seinen anderen Werken ein Rückschritt sei, ein Werk, das sowohl sprachlich als auch handlungsbezogen noch nicht ausgereift wäre.

Zur endgültigen Versfas...

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