Goethes Leben und Werk

Johann Wolfgang von Goethe, der als erstes Kind von Johann Casper Goethe (1710-1782) und Catharina Elisabeth Goethe (1731-1808) am 28. August 1749 in Frankfurt am Main geboren wurde und sich bereits in seiner Kindheit vor allem für Sprachen und Künste interessierte, siedelte im Jahr 1775 nach Weimar um und prägte dort eine ganze literarische Epoche. Zuvor war er in Frankfurt aufgewachsen und hatte auf Anraten seines Vaters nach seinem Schulabschluss im Jahr 1765 begonnen, in Leipzig Jura zu studieren. Goethes Vater war seinerseits promovierter Doktor der Rechte. Der Sohn sollte in seine Fußstapfen treten.

Doch statt sich vollkommen auf das Studium zu konzentrieren, bildete sich der junge Goethe in Leipzig in den Künsten weiter und besuchte an der Universität Poetikvorlesungen. So lernte er Johann Joachim Winckelmanns (1717-1768) Schrift „Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Malerei und Bildhauerkunst“ von 1756 kennen, die Goethes Faszination an antiker Kunst befeuerte. 1771 beendete Goethe sein Studium der Rechtswissenschaften in Straßburg, nachdem er, bedingt durch eine Tuberkuloseerkrankung, eine längere Pause hatte einlegen müssen und von Leipzig nach Straßburg gezogen war.

Im Jahr 1773 veröffentlichte er nach einer prägenden Begegnung mit Johann Gottfried Herder (1744-1803) das Drama „Götz von Berlichingen“ und 1774 einen...

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