Euripides

Euripides war ein griechischer Tragödiendichter. Er lebte ca. zwischen 480 v. Chr. bis 406 v. Chr. Er gilt neben Sophokles und Aischylos als einer der drei wichtigsten Tragödiendichter der griechischen Antike. Jedoch erst postum wird die Großartigkeit seiner Werke erkannt. Heute ist nur ein Bruchteil seiner Stücke noch erhalten, teilweise nur noch fragmentarisch. Auch über sein Leben ist wenig bekannt. Sicher ist aber, dass sich Euripides als erster Dichter mit der mythischen Sage um die Tochter des Agamemnon, Iphigenie, beschäftigt und den Sagenstoff literarisch aufgearbeitet hat. Dabei ging das Stück „Iphigenie in Aulis“ dem Stück „Iphigenie bei den Taurern“, welches als Vorbild für Goethes Version des Iphigenie-Mythos dient, voran. In „Iphigenie in Aulis“ wird die Vorgeschichte der „Iphigenie auf Tauris“ beschrieben.

Iphigenie ist auch in Euripides’ Version der Sage von Agamemnon geopfert worden, damit dieser bessere Winde für sein Schiff hat, welches sich in Richtung Troja bewegt. In letzter Sekunde wird Iphigenie gerettet. Eine Hirschkuh wird an ihrer Stelle geopfert, und Iphigenie dient als Priesterin im Namen der Göttin Diane bei den Tauren. Diane tritt als Schutzgöttin auf, die Iphigenie vor dem Tod rettet. Klytaimnestra tötet ihren Mann Agamemnon, als dieser vom Krieg aus Troja heimkehrt, da sie ihn als Mörder ihrer Toch...

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