Entstehung

Nicht vollständig belegt ist die These, dass sich Goethe im Auftrag des Herzoghauses seiner Zeit daran machte, das Drama zu verfassen. Anlass könnte die Geburt der ersten herzoglichen Tochter, Luise Auguste Amalie, am 3. Februar 1779 gewesen sein, die durch Goethes Drama gebührend gefeiert werden sollte.

Anfang des Jahres 1779 begann Goethe, an seinem Stück „Iphigenie auf Tauris“ zu arbeiten. Zu dieser Zeit bekleidete er jedoch wichtige politische Ämter, denen er das Schreiben zunächst unterordnete. Als Vorsitzender der Kriegskommission, der er seit 1779 war, musste er einige Dienstreisen antreten, auf denen er sein Schreibwerkzeug stets mitnahm. Wenn er neben seinen beruflichen Verpflichtungen Zeit fand, widmete sich Goethe dann vor allem abends der „Iphigenie auf Tauris“. Die Arbeiten daran verliefen jedoch, bedingt durch die Arbeitsumstände, eher stockend, und er kam nur schlecht voran. In Briefen, unter anderem an seine Freundin Charlotte von Stein, oder in seinem eigenen Tagebuch hielt er diese Schwierigkeiten fest. Im März 1779 stellte er die erste Fassung des Stücks fertig, und schon...

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