Epoche

Goethes „Iphigenie auf Tauris“ ist nicht nur ein Meisterwerk sprachlicher Versiertheit und Kunstfertigkeit, sondern bietet auch inhaltlich, trotz oder gerade wegen der übersichtlichen und gut überschaubaren Anzahl an Charakteren, viel Raum für Bearbeitungen, Analysen und Aufgaben am Text.

Johann Wolfgang von Goethe hat nicht nur die literarische Epoche des „Sturm und Drang“ geprägt, sondern auch die Epoche der „Weimarer Klassik“. In diese lässt sich sein Schauspiel „Iphigenie auf Tauris“ einordnen, und es gilt seit jeher als ein Musterbeispiel für die Ästhetik dieser literarischen Epoche. Was genau diese Epoche ausmacht und wie sich Goethes Leben und Werk zu dieser positioniert, haben wir für Euch in diesem Dokument zusammengestellt.

Goethe begann seine Arbeiten an der Prosafassung von „Iphigenie auf Tauris“ im Jahr 1779. Nach der Lektüre von sophokletischen Texten überarbeitete Goethe das Drama allerdings erneut. Im Jahr 1787 wurde das Stück schließlich auch für ein größeres Publikum veröffentlicht. Wir beleuchten den langjährigen Entstehungsprozess der „Iphigenie auf Tauris“ und stellen Euch kurz die Euripides-Version des Iphigenie-Stoffes vor. Auch erste Eindrücke der zeitgenössischen Rezipienten des Stückes haben wir für Euch vorbereitet.