Thoas

Iphigenies Zurückweisung

Thoas ist der Herrscher über die Tauren auf Tauris und somit auch über Iphigenie. Er hat seinen einzigen Sohn und Thronfolger im Kampf verloren und fühlt sich nun von seinem Volk unter Druck gesetzt, für einen neuen Thronfolger sorgen zu müssen. Er fühlt sich als kinderloser Herrscher nicht mehr respektiert und legitimiert („Ein jeder sinnt was künftig werden wird, / Und folgt dem Kinderlosen, weil er muß.“ (S. 16)). Mit diesem Zustand ist er unzufrieden. Daher bittet er die Priesterin Iphigenie, seine Frau zu werden.

Iphigenie hat auf  ihn stets eine beruhigende Wirkung ausgeübt und auch das Volk schätzt sie. Als diese jedoch sein Werben ablehnt, reagiert Thoas mit Unverständnis. Er fühlt sich gekränkt und sucht nach Gründen für die Zurückweisung. Iphigenies Herkunft ist für ihn keine befriedigende Begründung, wes...

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