Szenenanalyse 5. Aufzug 3. Auftritt

Im 3. Auftritt des 5. Aufzugs kommt es zu einem Gespräch zwischen Iphigenie und dem König der Tauren. Es geht um Iphigenies Wunsch, die Menschenopfer zu reinigen, was Thoas als Aufschub des Prozesses enttarnt. Mit diesem Vorwurf konfrontiert er die Priesterin.

Diese äußert sich ihm gegenüber offen und spricht sich gegen die Grausamkeit der Menschenopfer aus. Sie emanzipiert sich dabei und sagt: „Von Jugend auf hab’ ich gelernt gehorchen,/Erst meinen Eltern und dann einer Gottheit,/Und folgsam fühlt’ ich immer meine Seele/Am schönsten frei; allein dem harten Worte,/Dem rauhen Ausspruch eines Mannes mich/Zu fügen, lernt’ ich weder dort noch hier“ (S. 66). Des Weiteren drückt sie ihre Solidarität für ihre Landsleute aus. Obwohl Thoas auf seine Machtposition aufmerksam macht, sagt sie nun all das, was ihr wichtig ist.

Weiter thematisiert sie die Rollen der Frau und des Mannes, ebenso wie das Lösen von Konflikten mit Gewalt und den Aspekt der Empathie. Sie fordert von Thoas Respekt und Verständnis ein. In diesem Zusammenhang informiert sie den König...

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