Maria

Die naive, fromme und gutmütige Schwester von Götz

Maria, die Schwester von Götz, tritt sehr häufig zusammen mit Elisabeth auf. Ebenso wie Elisabeth sorgt sich Maria fortwährend um ihren Bruder. Diese Sorge und Treue zu Götz verbinden beide Frauen. Ihre enge Verbundenheit wird auch dann deutlich, wenn Maria Elisabeth mit Schwester anspricht (vgl. S. 75, Z. 28). Als Götz sie und Sickingen bittet, Jagsthausen zu verlassen, um sich außer Gefahr zu bringen, weigert sich Maria zunächst, da sie ihrem Bruder und Elisabeth nicht von der Seite weichen will (vgl. S. 75, Z. 28 ff.). Anders als Elisabeth ist Maria aber ängstlicher und bekennt, dass sie es nicht aushalten würde, einen Mann wie Götz zum Gatten zu haben, der ständig in Gefahr sei (S. 15, Z. 32-34).

Zu Beginn des Dramas ist Maria nicht verheiratet. Im Gegensatz zu Elisabeth, die Adelbert von Weislingen gegenüber eine klar negative Meinung vertritt, findet Maria den zunächst noch Unbekannten vom Hörensagen interessant: “Was ich von ihm gehört, hat mich eingenommen“ (S. 17, Z. 2). Sie versucht, den ehemaligen Jugendfreund von Götz vor Elisabeth zu verteidigen, und ist sehr aufgeregt, als er als Gefangener auf die Burg kommt (vgl. S. 17, Z. 35, S. 18, Z. 9-11). Ihr Lebensweg nimmt dann eine schicksalshafte und auch tragische Wendung, als sie den Ritter trifft.

Als Weislingen seine Zuneigung zu ihr bekennt, wird eine weit...

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