Sprache und Stilmittel

Werther verwendet in seinen Briefen recht einfache Satzkonstruktionen, in denen Hauptsätze parataktisch aneinandergereiht werden.

Werthers Sprache aber ist sehr ausdrucksstark und verdeutlicht seinen Hang zu starken Emotionen. Daher werden die Sätze oft durch Ausrufe unterbrochen, die seine Leidenschaft zum Ausdruck bringen und durch Ausrufezeichen im Text markiert sind. Ebenso verwendet er in diesem Zusammenhang oft das Stilmittel der Variation und der Steigerung, um seine Gefühle zu unterstreichen. Auch eingeschobene Ausrufe (S. 78: „Guter Gott!“) und Verdeutlichungen dienen dazu. Oft wird dies mit einer Klimax kombiniert:  „Heute! o Schicksal! o Menscheit!“ (S. 108).

Für ihn wichtige Elemente seiner Briefe werden durch Wiederholungen hervorgehoben (S. 129: „ich will sterben! (…) ich will sterben!“).

Dadurch betont der Stil des jeweiligen Briefs immer auch den Inhalt und zeigt, wie Werther sich befindet. Oft schreibt er impulsiv und sehr leidenschaftlich, nur selten schafft er es, ausschlie...

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