Zusammenfassung

Einleitung

„Die schwarze Spinne“ ist eine Novelle des Schweizer Pfarrers und Schriftstellers Jeremias Gotthelf (alias Albert Bitzius), der diese 1841 verfasst hat. Zum Jahreswechsel 1841/42 wurde die Erzählung im ersten Band der sechsbändigen Sammlung „Bilder und Sagen aus der Schweiz“ veröffentlicht.

Die Erzählung umfasst eine Rahmen- und zwei Binnenhandlungen. Die Rahmenhandlung schildert eine Tauffeier in einer Bauernfamilie im Emmental in der Schweiz im 19. Jahrhundert. Im christlichen Glauben ist Christi Himmelfahrt ein bedeutender Feiertag; dies ist der Tag, an dem Jesus nach seinem Tod in den Himmel zurückgekehrt ist. Es handelt sich um einen „beweglichen“ Feiertag, der frühestens auf den 30. April und spätestens auf den 3. Juni fällt. Christi Himmelfahrt wird grundsätzlich an einem Donnerstag gefeiert.

Die Taufe

Am frühen Morgen putzen die Bewohner des stattlichen Hauses ihren Besitz. Ganz im Einklang mit der Natur und ihren eigenen Pflichten verrichten sie ihr Tagewerk. Weil heute die Taufe des ersten Nachkommens der Familie ansteht, ist es für alle ein besonderer Festtag. Die eintreffende Patin (Götte) wird eingekleidet, muss eine enorme Menge essen und wird schließlich den männlichen Paten zugesellt.

Ihre Aufgabe ist es, den Täufling zur Kirche im Dorf zu tragen. Unterwegs fällt ihr ein, dass sie vergessen hat, nach dem Namen des Kinds zu fragen. Sie darf sich deshalb nicht danach erkundigen, weil dies das Neugeborene dem Aberglauben nach neugierig macht. Die Götte ist über die Situation so verzweifelt, dass sie im Wirtshaus, in das sie einkehren, nicht mittrinkt. Entsprechend erleichtert ist sie, als der Pfarrer den Namen des Kinds, Hans Uli, ohne sich zu erkundigen, weiß.

Zurück auf dem Bauernhof beginnt die lange Taufmahlzeit, wie es der Brauch erfordert. An nichts soll dabei gespart werden. Zwischen den anwesenden Männern und Frauen werden neckische Reden geführt, wer für die bäuerliche Arbeit brauchbarer sei. Hier wird Gotthelfs Kritik an der Gegenwart deutlich: Die modernen Frauen, so heißt es, seien verwöhnt und möchten nur noch in der Stadt leben. Wie beim Gang zur Kirche, gibt es auf dem Bauernhof eine leichte Annäherung zwischen dem jüngeren Paten und der Götte.

Zwischen den Speisengängen besichtigen die Männer die Ställe sowie die Heubühne. Die weiblichen Gäste sehen sich den Blumen- und Gemüsegarten an. Alle lassen sich schließlich unter einem Baum oberhalb des Bauernhauses nieder. Nach dem Grund gefragt, warum ein unschöner schwarzer Pfosten in das neue Gebäude eingebaut wurde, erzähl...

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