Inhaltsangabe

Jeremias Gotthelfs Novelle „Die schwarze Spinne“ wurde 1841 verfasst. Sie wurde zum Jahreswechsel 1841/42 als erster Text im ersten Band der sechsbändigen Ausgabe „Bilder und Sagen aus der Schweiz“ veröffentlicht. Hinter dem Pseudonym des Autors verbirgt sich der reformierte Pfarrer Albert Bitzius, welcher von 1797-1854 gelebt hat.

Die heute bekannteste Erzählung Gotthelfs berichtet vom zweimaligen Einbruch des Bösen – symbolisiert durch eine Spinne – in die geordnete, heile Welt des Emmentals. Die beiden eher düsteren Binnenerzählungen werden von der idyllischen Rahmenhandlung umschlossen, in der von einer Kindstaufe im Berner Oberland die Rede ist.

Schauplatz des realen Geschehens sind ausschließlich ein Bauernhaus und die örtliche Kirche sowie der Weg dorthin. Die Novelle beginnt mit einer ausführlichen Schilderung eines bäuerlichen Hofs sowie der Natur, welche diesen umgibt. Es ist Christi Himmelfahrt und der männliche Erbe soll getauft werden.

Nachdem die Gesellschaft aus der Kirche zurückgekehrt ist, findet ein Festschmaus statt. Zwischendurch führt der Großvater („Ätti“) die Gäste über das Anwesen. Als einer Frau ein schwarzer Fensterpfosten („Bystal“ oder „Bystel“) am Haupthaus auffällt, erzählt der Ätti die Geschichte von der schwarzen Spinne.

Diese erste Binnenerzählung führt den Leser aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zurück ins Mittelalter: Die leibeigenen Bauern sind dazu gezwungen, den Rittern des Deutschen Ordens unmenschliche Frondienste zu leisten. Deren Leiter (Komtur), Hans von Stoffeln, zwingt sie dazu, ein Schloss auf dem Bärhegenhubel zu errichten. Als dies Werk vollbracht ist, sollen die Bauern einen Schattengang aus hundert Buchen anpfl…

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