Erzählweise sowie Erzählperspektive

Fast durchgehend auktoriale Erzählweise

Der Großvater (Ätti), welcher der versammelten Taufgesellschaft die beiden Innengeschichten vorträgt, pflegt ansonsten einen auktorialen Erzählstil. In diesen mischen sich eigene Kommentare und Erfahrungen. Nur an wenigen Stellen tritt er dabei als Ich-Erzähler auf: „`Allemal, wenn ich dieses Holz betrachte´, begann der ehrwürdige Alte...“ (S.26).

D…

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`Epische Gegenwärtigkeit´

Die Kommentare des Erzählers sind in der „schwarzen Spinne“ für gewöhnlich im Präsens formuliert, um deren Allgemeingültigkeit zu betonen. Diese Eigenheit bewirkt eine sogenannte `epische Gegenwärtigkeit´: Die Dinge werden durch das Präsens quasi an die eigene Gegenwart herangerückt. In der Rahmengeschichte: „Denn wo solcher Sinn wohnet, darf sich die Spinne nicht r…

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Entwicklung der Figur des Ättis

Ausgehend von den Bemerkungen des Großvaters, lässt sich bei diesem eine psychologische Entwicklung feststellen. Während er sich zu Beginn noch standhaft weigert, den wahren Grund für das Einfügen des alten Fensterpfostens ins neue Haus zu nennen (S.25f), ist er in der Mi…

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Moralische Erkenntnis durch das Erzählte 

Gegen Ende der „schwarzen Spinne“ wird über die Sinnhaftigkeit des Erzählens überhaupt nachgedacht. Schließlich tritt in dem Werk zumindest eine skep…

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