Kurze Zusammenfassung

Jenny Erpenbecks Roman „Gehen, ging, gegangen“ (2015) handelt von Richard, einem im Sommer 2013 emeritierten Philologen, der über die Medien auf die Flüchtlingsproblematik in Berlin aufmerksam wird. Er beginnt, sich in den folgenden Monaten intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen, führt Gespräche mit einigen der Flüchtlinge und freundet sich mit ihnen an. Richard unterstützt sie im Verlauf der weiteren Monate in vielerlei Hinsicht. Als die Männer in die Länder zurückgeschickt werden sollen, in denen sie zum ersten Mal einen Asylantrag in Europa gestellt haben, organisiert er gemeinsam mit seinen Freunden, dass sie bei Privatpersonen einen Schlafplatz erhalten und zumindest für einen weiteren Zeitraum in Deutschland bleiben können.

Nach seiner Emeritierung ist Richard, Professor für klassische Philologie, mit der vielen freien Zeit überfordert, die ihm nun zur Verfügung steht. Da seine Frau bereits verstorben ist und er auch keine eigenen Kinder hat, ist er viel mit sich und seinen Gedanken allein und versucht, diesen Zustand mithilfe eines geregelten Tagesablaufs zu bewältigen.

Über die Medien erfährt er vom Protest von Flüchtlingen auf dem Alexanderplatz und er besucht daraufhin die Zeltstadt, die sie auf dem Oranienplatz aufgebaut haben. Als einige der Männer von dort aufgrund einer Vereinbarung mit dem Berliner Senat in ein Flüchtlingsheim in der Nähe von Richard verlegt werden, …

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