Kapitel 41-50

41. Kapitel

S. 233-241

Personen: Richard, Raschid

Zeit: Kurz vor Heiligabend

Ort: Weg zu Richards Haus, Richards Haus

Handlung: Richard holt Raschid ab, um mit ihm gemeinsam Heiligabend zu feiern. Sie essen gemeinsam in der Küche Gänsekeulen, Rotkohl und Klöße. Als Geschenk darf sich Raschid aus seinem Kleiderschrank eine Winterjacke aussuchen. Nach dem Essen zeigt und erklärt Richard Raschid die gesamte Weihnachtsdekoration und die Krippe unter dem Weihnachtsbaum.

Als die beiden Männer später im Garten stehen, erinnert sich Richard daran, dass einmal an Weihnachten ihre Weihnachtsgans aus dem Garten gestohlen wurde. Raschid erzählt Richard von seiner Flucht mit seiner Familie aus Nigeria nach Libyen, wo er sich ein neues Leben aufbaute und eine eigene Firma hatte, die Metalltore herstellte. Als der Krieg ausbrach, wurde er mit seinen beiden Kindern auf ein Schiff gebracht und nach Europa geschickt. Fast zwei Wochen dauerte es, bis das Schiff, das inzwischen nicht mehr manövrierbar war, von einem Rettungsboot entdeckt wurde. Bei der Rettungsaktion kenterte das Schiff und 550 der 800 Menschen ertranken, auch die Kinder von Raschid.

Raschid überlebt das Schiffsunglück nur deshalb, weil er sich an einem Kabel des Schiffs festhalten kann, bis er schließlich gerettet wird, da er nicht schwimmen kann. Seine Frau hat es geschafft, sich in Tripoli in ein Büro der UN zu retten. Vor einem Jahr hat sie sich von Raschid scheiden gelassen und lebt nun mit ihrem neuen Mann in Kaduna. Richard ist sehr bewegt von Rashids Geschichte und bittet ihn, ein Tor zu zeichnen, wie er früher gebaut hat.

 

42. Kapitel

S. 241-248

Personen: Richard, Anne, Ali, Monika und Jörg, Detlef und Sylvia, Peter, Osarobo

Zeit: Nach Weihnachten, Woche zwischen Weihnachten und Neujahr

Ort: Richards Haus, bei Monika und Jörg

Handlung: Richard erfährt nach Weihnachten, dass die Pflegekraft der Mutter von Anne schon vor Silvester nach Deutschland zurückkommt, da ihre Mutter Ali nicht vertraut. Dennoch haben sie nett zusammen Weihnachten gefeiert und Richard bekommt ein Foto davon geschickt. Für Ali ist es wichtig, gut Deutsch zu sprechen, da dies für ihn eine Brücke in das Land darstellt.

In der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr kehren Richards Bekannte Monika und Jörg aus ihrem Urlaub in Florenz zurück und laden Richard sowie Detlef und Sylvia zum Kaffeetrinken und zum Anschauen von Fotos ein. Sie haben die kulturellen Stätten besichtigt und es fiel ihnen auf, wie viele Afrikaner sich in Florenz und Umgebung aufhalten. Frauen prostituierten sich im Schnee an der Straße und standen in einem starken Kontrast zu ihrem kulturellen Urlaub.

Peter, ein Freund Richards, kehrt aus Bamberg zurück und berichtet, dass das Treffen mit der Familie seiner sehr jungen Freundin Marie nicht gut gelaufen ist. Er ist am Silvesterabend auf einer Party bei Maries Freundin eingeladen und bittet Richard darum, mitzukommen, damit er nicht der einzige Alte dort ist.

Zwischen Weihnachten und Neujahr kehrt Osarobo aus Italien zurück und berichtet bei einer Klavierstunde v...

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