Kapitel 21-30

21. Kapitel

S. 128-130

Personen: Richard, Peter

Zeit: Samstag, Sonntag

Ort: Richards Haus

Handlung: Am Samstag erhält Richard Besuch von seinem Freund Peter. Am Sonntag studiert er die Vereinbarung zwischen dem Senat und den Flüchtlingen, um sie vom Oranienplatz in Flüchtlingsheime zu verlegen und die dortige Zeltstadt abzubauen. Er ist überrascht über die Kürze des Dokuments, was ihm merkwürdig vorkommt.

22. Kapitel

S. 130-135

Personen: Richard, Flüchtlinge im Sprachkurs, Ali, Deutschlehrerin, Zair, Raschid, halbnackter Mann

Zeit: Montag, Dienstag

Ort: Flüchtlingsheim, Zimmer 2017, Küche

Handlung: Am Montag besucht Richard wieder den Deutschsprachkurs der Flüchtlinge. Die Lehrerin bietet ihm an, die Fortgeschrittenen zu unterrichten.

Am folgenden Tag sucht er nach Raschid, doch als Zair ihm die Tür öffnet, sieht Richard, dass Raschid und die übrigen Bewohner des Zimmers schlafen. Zair ist einer der Flüchtlinge, mit denen Raschid auf dem Boot war und der zusammen mit ihm das Kentern des Bootes überlebt hat. Richard lehnt es ab, in das Zimmer einzutreten und die Männer zu wecken.

Anschließend trifft Richard im Flur zuerst einen halbnackten Mann, dann in der Küche am Ende des Flurs die Deutschlehrerin, die dabei ist, ein Plakat aufzuhängen. Er hilft ihr dabei und erfährt von der Lehrerin, dass sie sich eigentlich nur in dem Raum aufhalten darf, in dem der Deutschkurs stattfindet, um keine Unruhe unter den Männern zu verursachen.

 

23. Kapitel

S. 135-145

Personen: Richard, Mann mit dem Besen (Karon)

Zeit: Dienstag

Ort: Flüchtlingsheim

Handlung: Nach dem Treffen mit der Deutschlehrerin will Richard nicht mehr an eine der Türen klopfen, aber er trifft auf seinem Weg aus dem Haus einen dünnen afrikanischen Mann, der den Boden im unbewohnten ersten Stock fegt. Es entwickelt sich mit ihm ein längeres Gespräch als mit allen anderen Bewohnern des Hauses. Der Mann erzählt ihm von seinem Leben und seinem langen Weg nach Deutschland.

Der Flüchtlinge berichtet davon, wie er als Kind zu seiner Stiefmutter gegeben wird und im Alter von elf Jahren als Erntehelfer zu arbeiten beginnt. Im Alter von achtzehn Jahren hat er genug Geld gespart, um sich einen Kiosk zu kaufen. Ein Jahr später verkauft er diesen wieder und geht nach Kumasi (Ghana). Im Verlauf der folgenden Jahre arbeitet er als Erntehelfer und Schuhverkäufer, aber er muss immer wieder den Verlust seines Arbeitsplatzes und seiner Verdienstmöglichkeiten erfahren. Als schließlich sein Vater stirbt, kann er kaum das Geld aufbringen, zu seiner Totenfeier zu fahren, und muss von nun an für seine Familie sorgen.

Als auch die Möglichkeit scheitert, zusammen mit seiner Familie für ein Einkommen zu sorgen, indem er einen Bestandteil des Medikaments Parac...

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