Richards soziales Engagement

Richards Luxusleben

Richard hat als kleines Kind in der Zeit nach dem Krieg Not kennengelernt. Zur Zeit der Romanhandlung lebt der emeritierte Altphilologe aber in einem eigenen Haus und muss sich um Geld und Nahrung keine Sorgen machen. Als er beim Abendbrot im Fernsehen die Berichte über den Hungerstreik der Flüchtlinge sieht, erkennt er die Absurdität seiner Situation: „Mit der Gabel fährt er in die volle Salatschüssel hinein, und sagt sich, während er kaut, dass es auch gedanklich unsauber wäre, wenn er eines Tages tatsächlich aus Solidarität mit dem oder jenem Armen oder Verzweifelten dieser Welt zu essen aufhörte. […] Eingesperrt in den Luxus, wählen zu können, wäre sein Nichtessen um nichts weniger kapriziös als die Völlerei.“ (S. 28).

Richard ist es nachfolgend möglich, sich für die Flüchtlinge einzusetzen und ihre Situation zumindest teilweise zu verbessern, indem er sie finanziell und mental unterstützt. Ihm ist seine privilegierte Situation aber sehr bewusst: „Richard weiß, dass er zu den wenigen Menschen auf dieser Welt gehört, die sich die Wirklichkeit, in der sie mitspielen wollen, aussuchen können.“ (S. 271).

Osaboros Vergessenheit

Der Altphilologe bietet Osarobo an, bei ihm das Klavierspielen zu erlernen, da...

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