Die Flüchtlinge in Deutschland heute

Die Integration der Flüchtlinge

Während im Jahr 2016 auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise noch 722.000 Menschen Asyl in Deutschland beantragen, geht die Zahl im Jahr 2017 auf 198.000 und 2018 auf 162.000 Asylerstanträge zurück. Damit liegt der Wert unter der im Koalitionsvertrag vereinbarten Obergrenze.[1]

In einer Rede im Dezember 2018 stellt der Arbeitgeber-Chef Ingo Kramer fest, dass Merkel rückblickend mit ihrem Satz „Wir schaffen das“ Recht behalten habe. Die Integration der Flüchtlinge habe besser als erwartet funktioniert und von den knapp eine Million Menschen, die 2015 nach Deutschland gekommen seien, hätten inzwischen 400 000 einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten. Engagiert lernten die jungen Migranten Deutsch und da ein Großteil der erwerbstätigen Flüchtlinge in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis arbeite, seien sie zu einer „Stütze der deutschen Wirtschaft geworden“, erklärt Arbeitgeber-Chef Ingo Kramer.[2]

Das geplante Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll diesen positiven Trend verstärken und weitere Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland bringen. Dennoch sind 500 000 Asylsuchende als arbeitssuchend gemeldet, was einem vierfachen Anstieg in Bezug auf 2015 entspricht. Ein Drittel der etwa eine Million Flüchtlinge, die Empfänger von Hartz-IV-Leistungen sind, sind Kinder.

Wieviel die Aufnahme der Flüchtlinge den deutschen Steuerzahler gekostet hat, lässt sich nicht genau beziffern, da sich die Ausgaben auf viele verschiedene Einzelbudgets verteilen. Die Ausgaben für die Versorgung von noch nicht anerkannten und abgelehnten Asylsuchenden beziffern sich 2016 auf 9,...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen