Rufu

Der schweigsame und hilfsbereite Burkiner

Der Flüchtling Rufus stammt aus Burkina Faso (S. 163) und ist vierundzwanzig Jahre alt (S. 285). Er ist unter den Flüchtlingen dafür bekannt, dass er immer alleine ist, keinen Freund hat und mit niemandem spricht (S. 157). Richard tauft ihn aufgrund seines runden Gesichts auf den Namen Mond von Wismar (S. 162) in Anspielung auf eine Madonnastatue in einer Kirche in Wismar (S. 158).

Als Richard diese Statue zum ersten Mal sieht, glaubt er, dass sie „auf dem Kopf eines am Boden liegenden Mohren stand“ (S. 158). Später findet er heraus, dass die Statue auf einem mit Silber bemalten Mond steht, der im Laufe der Zeit dunkel geworden ist. Für ihn hat dieser Mond fünf Jahrhunderte nach seiner Erschaffung „so ein Gesicht wie Rufu“ (S. 158).

Eines Tages nach dem Deutschunterricht in der Flüchtlingsunterkunft im Altenheim geht Richard einkaufen und sieht in der Schlange hinter sich Rufu, der ihn auf Italienisch grüßt und anspricht. Richard muss beim Bezahlen feststellen, dass er sein Geld verge...

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