Osaboro

Der zurückhaltende junge Nigrer

Osarobo wohnt in dem leerstehenden Gebäude des Altenheims im selben Zimmer wie Apoll. Er ist ein junger Mann, dem ein paar weiche Barthaare wachsen und der Englisch (S. 121) sowie Hausa und Tebu-Tebu spricht. Obwohl er erst achtzehn Jahre alt ist, ist er bereits seit drei Jahren in Europa unterwegs (S. 126). Bei seiner Flucht ist er unter anderem in Würzburg gewesen (S. 311). Richard lädt ihn in ein Café ein, in dem er aber keinerlei Interesse an den Backwaren oder Getränken zeigt und nur sehr wenig von sich preisgibt.

Osarobo stammt aus Niger und lebt später bei seinem Vater in Libyen (S. 124). In Niger leben seine Mutter und seine Schwester, die ungefähr vierzehn Jahre alt ist. Zu seiner Familie hat er keinen Kontakt und er musste damals mit ansehen, wie viele seiner Freunde und Angehörigen getötet wurden (S. 124-125).

Der junge Flüchtling möchte in Deutschland arbeiten, aber es ist ihm nicht erlaubt, da er über Neapel und Mailand nach Berlin gekommen ist und somit Italien...

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