Charakterisierung

Der Roman Gehen, ging, gegangen (2015) beschreibt eine Vielzahl an Charakteren, die auf realen Begegnungen der Autorin Jenny Erpenbeck mit Flüchtlingen beruhen. Ihre richtigen Namen werden am Ende des Romans genannt. Unsere Charakterisierungen zeichnen ein sehr detailliertes Bild von den einundzwanzig Haupt- und Nebenfiguren des Romans.

Der Hauptprotagonist der Erzählung ist der emeritierte Professor Richard, der nach dem Tod seiner Frau alleine in einem großen Haus am Rande Berlins lebt. In seiner Nachbarschaft leben mehrere Freunde von ihm, unter anderem sein langjähriger Freund Detlef mit seiner Frau Sylvia. Im Laufe der Zeit lernt Richard bei seinen Gesprächen mehrere Flüchtlinge kennen, deren fremdländische Namen er sich anfangs nicht gut merken kann. Er benennt vier von ihnen daher nach Figuren aus der Mythologie und der klassischen Literatur.

Unsere gründlichen Charakterisierungen gehen differenziert auf die verschiedenen Fluchtwege der afrikanischen Männer ein und fassen verschiedene Stationen ihres Lebens übersichtlich zusammen. Ihnen werden die deutschen Personen aus Richards Freundeskreis sowie eine Deutschlehrerin gegenübergestellt, die den Flüchtlingen eine Zeitlang Unterricht erteilt. Ergänzt werden die Personsbeschreibungen durch eine Übersicht in Form einer Figurenkonstellation, die zudem die Herkunftsländer der Afrikaner markiert, sowie durch kurze Steckbriefe.

In den Charakterisierungen wird verdeutlicht, welche Funktionen die einzelnen Figuren in der Erzählung erfüllen und in welchem Zusammenhang sie miteinander stehen. Von unserer sorgfältigen Analyse der Charaktere lassen sich Rückschlüsse auf Thematiken und Motive ziehen.…

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