Zeit

Zeit der Handlung

Die Haupthandlung des Romans Gehen, ging, gegangen beginnt im Spätsommer 2013: „bald schon ist Herbst“ (S. 11). In kurzen Rückblenden werden die Monate zuvor dargestellt, in denen Richard seine Emeritierung vorbereitet. An dem Sonntag im Juni, an dem der Mann beim Baden im See verunglückt, befindet er sich im Institut in Berlin, um sein Büro leerzuräumen und sich auf seine Emeritierung vorzubereiten (S. 12).

Anfang August wird er verabschiedet und zwei Wochen später sind alle Dinge aus seinem Büro verpackt und in seinen Keller geräumt (S. 14). Am Tag danach beginnt die Haupthandlung: „Seit gestern steht alles im Keller und wartet.“ (S. 15). Der Protest der zehn afrikanischen Flüchtlinge vor dem Roten Rathaus in Berlin, der Richards Engagement auslösen wird, findet an einem Donnerstag Ende August statt (S. 18).

Das elfte Kapitel beginnt mit dem Verweis darauf, dass es der Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober (S. 55), ist. In den folgenden Tagen packt Richard die Kisten aus, die seit seiner Emeritierung im Keller stehen, und beendet diese Arbeit am ehemaligen „Tag der Republik“, dem Staatsfeiertag der DDR, dem 7. Oktober (S. 55).

Im Jahr 2000 werden Raschid und seine Familie während des Festes Eid Mubarak überfallen, sein Vater getötet und die ganze Familie muss flüchten. Er geht nach Niger und hat seine Mutter seit dreizehn Jahren nicht mehr gesehen (S. 114, 220).

Aus dem Gespräch...

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