Figurenrede

Die Figurenrede umfasst alle Äußerungen und Gedanken, welche eine Figur selbst ausdrückt. Sie zeichnet sich durch fünf verschiedene Formen aus: Die direkte und die indirekte Rede geben die ausgesprochenen Gedanken einer Figur wieder. Die erlebte Rede, der Innere Monolog und der Bewusstseinsstrom sind stumme Reden: Sie geben die unausgesprochenen Gedanken einer Figur wieder.

Direkte und indirekte Rede

Die direkte Rede zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Äußerungen einer Figur unverändert und direkt wiedergibt. Im Fließtext werden diese Aussagen immer durch Anführungszeichen markiert. Durch die wörtliche Wiedergabe der Aussagen treten die Figuren in den Vordergrund und die erzählte Zeit und Erzählzeit decken sich. Dies ist ein wichtiger Unterschied gegenüber der indirekten Rede.

Richards Gespräche mit den Flüchtlingen werden meistens direkt wiedergegeben, allerdings wird im Schriftsatz auf die Anführungszeichen verzichtet. Manchmal ist die direkte Rede durch die Inquit-Formel markiert, wie hier beispielsweise:

„…denkt Richard und sagt dann:

Wenn ich noch einmal etwas ganz anderes fragen darf –

Aber ja, sagt die ehemalige Ärztin, streift ihre Gummihandschuhe ab und setzt sich.

Warum zahlen die Männer eigentlich für eine Monatskarte den vollen Preis?

Weil sie keine Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz erhalten.

Weil sie bis jetzt nicht einmal Asylbewerber sein dürfen?

Gen...

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