Kapitel 5-8

5. Monster aus dem Wasser

Seiten: 83-103

Schauplatz: Nicht namentlich genannte unbewohnte tropische Insel im Pazifik

Zeit: Abend desselben Tages, kurz nach dem Ende der Jagdfeier

Personen: Ralph, Piggy, Jack, Simon, Percival, Phil, Robert

Zusammenfassung:

Ralph beruft eine Versammlung ein und hält eine wichtige Rede (S. 83-88)

Ralph läuft allein am Strand entlang und macht sich Gedanken über die angespannte Situation. Dabei wird ihm klar, wie viel sich seit seinen ersten Erkundungen auf der Insel, als er noch voller Freude über den paradiesischen Ort war, zum Negativen hin verändert hat. Er überlegt, wie er sich während der angekündigten Versammlung am besten verhält und was er der Gruppe sagen wird. Ralph erreicht den Versammlungsort, der durch herumliegende Baumstämme gekennzeichnet ist, welche die Form eines Dreiecks bilden. Ihm wird bewusst, wie notwendig es ist, intensiv über die aktuellen Probleme nachzudenken, um eine richtige Entscheidung treffen zu können. 

Der Gruppenführer bläst in die Muschel und sofort kommen die Jungen, die sich in Grüppchen am Strand aufhalten, herbei. Ralph bemüht sich, eine klare Struktur in seine Ansprache zu bringen, und lässt sich dabei weder von Piggy noch von Jack unterbrechen. So möchte Ralph seine Position als Gruppenführer festigen. Als Erstes kritisiert er, dass sich die Jungen nicht an die zuvor getroffenen Abmachungen halten, wie zum Beispiel Trinkwasser in Kokosschalen zu lagern. Außerdem haben nicht alle beim Bau der Unterstände geholfen, weshalb die dritte Hütte noch sehr wacklig und einsturzgefährdet ist.

Die vier Gruppenregeln (S. 88-90)

Anschließend erklärt Ralph, wie wichtig es sei, auf Sauberkeit zu achten. Er kritisiert das Hygieneverhalten der Jungen, die ihren Toilettengang nicht, wie vereinbart, hinter dem Felsen am Strand erledigen, wo die Flut alles wegspült. (1. Regel: Felsen als Toilette benutzen). Außerdem ermahnt der Anführer die Kleinen, nicht zu viel Obst zu essen, da es Durchfall auslöst. Als wichtigste Aufgabe erachtet Ralph die Tatsache, das Feuer auf dem Berg am Leben zu erhalten, da sie sonst vermutlich niemals gerettet werden. (2. Regel: Feuer auf dem Berg erhalten). 

Das Signalfeuer soll den Jungen gleichzeitig als Kochstelle dienen, auf der sie sich Fleisch, Fisch und Krabben zubereiten können. Sie dürfen ab sofort keine zusätzlichen Kochfeuer mehr entzünden, um einen zweiten Waldbrand zu vermeiden. (3. Regel: Keine Kochfeuer entfachen). Am Schluss geht Ralph auf die Angst ein, die sich vor allem unter den Kleinen ausgebreitet hat. Zwar gibt er zu, auch selbst manchmal Angst zu haben, betont aber gleichzeitig, dass die Ängste unbegründet sind. (4. Regel: Keine Angst haben).

Die Bedrohung durch das vermeintliche Monster (S. 90-103)

Nachdem Ralph seine Rede beendet hat, nimmt sich Jack die Muschel und ergreift das Wort. Empört beschimpft er die Kleinen wegen ihrer Angst und behauptet, sie seien ein „nutzloser Haufen Heulsusen“ (S. 91), da sie nicht am Hüttenbauen oder Schweinejagen beteiligen würden. Außerdem bräuchten sie keine Angst zu haben, denn er als Jäger wisse, dass es auf ihrer kleinen Insel nur Schweine und keine Raubtiere gebe. Die Kinder klatschen Jack erleichtert Beifall. Als der intelligente Piggy erklärt, sie müssten sich nur vor anderen Menschen fürchten, wird er ausgelacht. 

Anschließend tritt der kleine Phil vor die Gruppe und berichtet, er sei letzte Nacht nach einem Albtraum aufgewacht und habe etwas Schreckliches in den Bäumen gesehen. Ralph behauptet, Phil sei geschlafwandelt, denn niemand gehe nachts durch den Wald. Daraufhin gesteht Simon, dass er in besagter Nacht herumgelaufen sei, um zu einem bestimmten Platz zu gelangen, den er nicht näher beschreibt. Ralph ermahnt Simon, so etwas nicht noch einmal zu tun. 

Als Nächstes behauptet d...

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