Angst und Kontrollverlust, Gewalt und Blutrausch

Angst und Kontrollverlust

Zu Beginn der Geschichte, als Ralph und Jack kurzzeitig miteinander befreundet sind, zeigt sich Jack auch einmal von seiner verletzlichen Seite: Er offenbart Ralph und Simon, während der Schweinejagd allein im Wald manchmal Angst zu haben, und bringt sogar Verständnis für die Kleinen auf: „Auf der Jagd kriege ich manchmal so ein Gefühl, als ob - Plötzlich wurde er rot. Da ist natürlich nichts dran. Nur so ein Gefühl. Aber das ist so, als ob nicht ich jage, sondern – gejagt werde, so als ob da die ganze Zeit im Dschungel etwas hinter mir her ist. (…) So fühlt man sich eben im Wald. Natürlich ist da nichts. Es ist nur -nur… (…) Ich weiß, wie sie sich fühlen, verstehst du? Mehr nicht.“ (S. 57).

Im weiteren Verlauf der Handlung spricht Jack dann nicht mehr über seine eigenen Gefühle. Er will stark und unangreifbar erscheinen und zu keiner Zeit die Kontrolle über sein Handeln verlieren. Daher projiziert er seine Gefühle auf Ralph und wirft diesem vor, ängstlich zu sein: Als er mit dem Anführer und Roger auf dem Inselberg das vermeintliche Monster sucht, piesackt Jack den Kameraden: „Schiss? (...

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